W6 N 1615

Vorteile:

  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • 15 Programme
  • hilfreiche 4-Schritt-Knopflochautomatik
  • Einfaches Knopflochnähen
  • Variable Stichlängenverstellung
  • 2-stufiger Lüfter Hebel für besonders dicke Stoffe

Nachteile:

  • Stichbreite begrenzt variierbar
W6 N 1615 besticht durch Spitzenqualität aus der W6 Baureihe. Eine Wertarbeit mit 10 Jahren Garantie. Die Nähmaschine hat 15 Nähprogramme. Die 4-Schritt Knopflochautomatik für einfaches Nähen von Knopflöchern in verschiedenen Größen ist besonders hilfreich. Das Annähen von Knöpfen ist wird zum Vergnügen. Auch besonders dicke Stoffe sind überhaupt kein Problem mehr. Diese Maschine verfügt sogar über einen Overlock-Stich.

Die praktische Staubschutzhülle sowie zahlreiche Füßchen, bis hin zu Garnrollkappen sind im umfangreichen Lieferumfang enthalten.

W6 N 1235/61

Vorteile:

  • Eingebauter Nadeleinfädler
  • 4-Schritt-Knopflochautomatik
  • Variable Stichlängen- und Breitenverstellung
  • Abnehmbarer Freiarm Tisch
  • 23 Nähprogramme
  • Nähfußdruck über Feder angepasst
  • Nähen mit der Zwillingsnadel möglich

Nachteile:

  • Nähfuß-Hebel ungünstig angeordnet
Die 10 Jahre Garantie sind auch hier im Check unschlagbar. Die W6 N 1235/61 liegt nur knapp hinter seinem Konkurrenten. 23 Nähprogramme verfügen über Zickzackstiche, Dessous Stiche, Overlock Stiche und vieles mehr. Die Maschine ist solide verarbeitet.

Zur Hilfestellung wurde eine Näheinfädelhilfe eingebaut. Die Bedienungsanleitung ist umfangreich und leicht verständlich. Im Lieferumfang ist zahlreiches Zubehör enthalten.

W6 N 1800

Vorteile:

  • Knopflochautomatik
  • 15 Nähprogramme
  • Gute Verarbeitung
  • Einfache Bedienung
  • Overlockstich
  • Schnelleinfädelung

Nachteile:

  • Kein Fadenabschneider
Ein sehr günstiges Einsteigermodell mit sehr gutem Preis-Leistungsverhältnis. Wie auch seine Konkurrenz, punktet diese Nähmaschine mit 10 Jahren Garantie. Eine Overlock Naht und eine normale Naht sind in nur einem Arbeitsgang möglich.

Mit einer Zwillingsnadel lassen sich sehr schöne Ziernähte fertigen. Die Maschine weist einen ruhigen und runden Lauf auf. Die Maximalgeschwindigkeit mit 860 Stiche/Minute bewerkstelligt ein zügiges Nähen. Im Lieferumfang sind ein Standard-Zickzackfuß, Blindstickfuß, Reißverschlussfuß, 5 Kunststoffspulen  4 Nadeln und noch vieles mehr enthalten.

Singer Mercury 8280

Vorteile:

  • Praktische Rückwärtsnähtaste
  • Einfacher Fadenabschneider
  • Mit Schnappfußautomatik
  • Gut für Nähanfänger
  • Praktische Stichanwahl
  • Zahlreiche Stichprogramme (13 Stück)

Nachteile:

  • keine Einfädelhilfe
Die Singer Mercury 8280 Nutznaht-Nähmaschine, besticht durch das schlichte Design. Bei diesem Gerät sind keinerlei Raffinessen wie z.B. eine Displayanzeige oder andere Funktionen zu finden. Eine solide Verarbeitung verhindert das Wackeln beim Nähen.

Säumen und Stopfen ist mit dieser Nähmaschine kein Problem. Für Anfänger ist dieses Gerät sehr zu empfehlen. Die Schnappfußautomatik ermöglicht einen schnellen Wechsel der Nähfüßchen. Im Lieferumfang sind zahlreiche Nähfüßchen, sowie diverses Zubehör enthalten.

Singer 2250 Tradition

Vorteile:

  • Zahlreiche Nähprogramme (19 Stück)
  • Vielfältige Einstellmöglichkeiten
  • Besonders geeignet für Näh-Anfänger
  • Knopflochautomatik (4-Schritt)
  • Gute Einfädelhilfe

Nachteile:

  • Nur bedingt geeignet für komplizierte Nähprojekte
Die Nähergebnisse erweisen sich im Nähmaschine Test als ordentlich. Der Stofftransport wird bei schmalen Stichen jedoch problematisch. Diese Nähmaschine eignet sich ausgezeichnet für Einsteiger.

Die Singer 2250 Tradition, besticht durch das ausgezeichnete Preis/Leistungsverhältnis. Dieses Gerät verfügt über alle wichtigen Funktionen, die man für Arbeiten im Alltag benötigt. Geliefert wird die Nähmaschine mit umfangreichem Zubehör.

Die Nähmaschine & Geschichte einfach erklärt

Bereits seit etwa 1830 helfen Nähmaschinen sowohl in der Industrie als auch im Heimbereich dabei, textile, künstliche oder lederne Einzelteile durch eine Naht miteinander zu verbinden. Die Anwendungsbereiche sind denkbar breit gefächert. Von Kleidungsstücken, über Vorhänge und Bettwäsche, bis hin zu Lkw-Planen und Schiffssegeln – die Nähmaschine ist in vielen Bereichen des täglichen Lebens nicht mehr wegzudenken.

Neben dem schieren Verbinden verschiedenster Materialien, können Nähmaschinen auch genutzt werden, um Veränderungen ästhetischer Natur vorzunehmen, wie beispielsweise in Form von Stickereien und Verzierungen.

Der Gedanke war, das ursprüngliche Handwerk des Nähens durch eine durchdachte Automatisierung zu vereinfachen. Während eine Näherin um 1900 nur etwa 50 Stiche in der Minute schaffte, konnte damalige Nähmaschinen bereits bis zu 1000 Stiche pro Minute schaffen.

Die Industrie begann, das enorme Potential der Nähmaschine wahrzunehmen und schon bald wurden sie in allen großen Textilfabriken eingesetzt. Neben der Effizienzsteigerung konnte sogar die Qualität verbessert werden, da die Maschine immer exakt den gleichen Abstand zwischen einzelnen Stichen halten kann und sehr präzise arbeitet.

Heutzutage sind Nähmaschinen längst Wunderwerke der Technik mit allerhand Zusatzfunktionen und hohem Bedienkomfort. Die Funktionsweise der Geräte ist dabei gleichzeitig simpel und komplex. Neben der Auf- und Ab-Bewegung der Nadel mit eingelegtem Faden, muss diese auch in verschiedene Richtungen beweglich sein und bei einem extrem hohen Arbeitstempo ein exaktes Stichbild abliefern. Moderne Geräte verfügen zum Teil über Automatikprogramme, die verschiedene Stichtypen, mit einem oder mehreren Fäden, umsetzen können. Auch lassen sich, je nach Gerät, ganze Stichmuster programmieren, die vollautomatisch ausgeführt werden.

Welche Unterschiede es bezüglich der Modelltypen gibt, was beim Kauf einer Nähmaschine zu beachten ist und welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Varianten mitbringen, lesen Sie im Folgenden.

Unterscheidungen der Nähmaschinen-Arten

Es gibt verschiedene Ansätze, Nähmaschinen zu kategorisieren. Die gängigsten Unterscheidungen werden wie folgt getätigt: Computer-, Freiarm-, Nutznaht- und Overlock-Nähmaschinen. Dazu kommen noch einige Spezialgeräte wie Filz-, Quilt- und Stickmaschinen.

Computernähmaschinen sind programmierbar und gelten allgemein als Profigeräte. Seit einigen Jahren sind sie jedoch auch für den Hausgebrauch erhältlich. Sie können neben üblichen Näharbeiten auch komplexere Muster und Designs herstellen.

Bei Arbeiten an Ärmeln oder Hosenbeinen stoßen Besitzer von herkömmlichen Einbau-Nähmaschinen mitunter an ihre Grenzen. Da Freiarm-Nähmaschinen nicht fest in ein Möbel eingebaut sind, bieten sie mehr Flexibilität und Bewegungsspielraum beim Nähen.

Als Nutznaht- bzw. Nutzstichmaschinen bezeichnet man die Geräte, die am ehesten die herkömmliche Nähmaschine widerspiegelt. Kennzeichnend sind in der Regel niedrige Preise und übersichtliche Ausstattung sowie Funktionsumfang.

Sogenannte Overlocker sind Geräte für fortgeschrittene Nutzer. Mit ihnen können deutlich komplexere Arbeiten erledigt werden, jedoch erfordern sie auch ein gewisses Maß an Knowhow. Hauptsächlich werden sie für Arbeiten am Stoffrand eingesetzt. Im ursprünglichen Sinn, waren Overlock-Maschinen vor allem im professionellen Arbeitsbereich zu finden.

In den vergangenen Jahren hat der technische Fortschritt aber dazu geführt, dass die auch als „Coverstitcher“ bekannten Overlock-Nähmaschinen auch bei üblichen Näharbeiten im privaten Bereich anzutreffen sind. Neben dem Anfertigen von Nähten können Sie mit einem Overlocker zudem auch bestehende unsaubere Nähte verschönern und nach Ihren Vorstellungen bearbeiten– je nachdem, wie Sie sich Ihre Kleidungsstücke, Vorhänge, etc. genau vorstellen.

Filz-, Quilt- und Stickmaschinen sind auf ihrem jeweiligen Spezialgebiet herkömmlichen Maschinen weit überlegen, jedoch sind sie keine Allrounder und somit eher dann geeignet, wenn ein gezielter Bedarf für entsprechende Arbeiten besteht. Wenn Sie auf der Suche nach einer Nähmaschine für alltägliche Aufgaben sind, stellen die vorausgegangenen Modellvarianten die passenderen Alternativen dar.

Kriterien die wichtig sind

Zuallererst sollten die eigenen Bedürfnisse geklärt werden. Wofür wird das Gerät hauptsächlich genutzt? Welche Aufgaben muss die Maschine besonders zuverlässig erledigen? Wie häufig wird die Nähmaschine eingesetzt? Sofern das Gerät nur ab und an für kleinere Änderungsarbeiten oder Verzierungen genutzt werden, lohnt sich die Anschaffung einer Computer-Nähmaschine oder eines Overlock-Gerätes nicht, da sowohl der Preis als auch die Anforderungen an den Nutzer unverhältnismäßig hoch sind.

Sind Sie hingegen ein Profi auf dem Gebiet und suchen eine Maschine für den täglichen Gebrauch, sollten Sie von einer einfachen Nutznaht-Maschine absehen, da der Funktionsumfang zu gering ist und Ihnen die Arbeit mit einem solchen Gerät vermutlich zu träge sein wird.

Neben der Auswahl des passenden Gerätetyps gibt es einige weitere Kaufkriterien, die beachtet werden sollten. Beispielsweise sollten Ausstattung und Sonderzubehör auf Ihre Wünsche abgestimmt sein, um nicht später feststellen zu müssen, dass für Sie wichtige Elemente fehlen. Genauso unpassend wäre es, überflüssiges Zubehör im Keller verstauben zu lassen. Dazu kommt die Anzahl der Nähprogramme und die Möglichkeit der Programmierung (falls gewünscht). Diese Informationen erfahren Sie direkt aus der Artikelbeschreibung des Herstellers oder des Verkäufers.

Ein essenzieller Aspekt, der leider nicht so einfach aus dem Datenblatt zu entnehmen ist, ist die Nähstichqualität. Je besser diese ausfällt, desto zufriedener werden Sie mit den Ergebnissen sein. Hier empfiehlt es sich, einige Produktchecks zu studieren und sich Kundenmeinungen auf Verkaufsplattformen wie Amazon anzuschauen.

Neben diesen Kriterien kann noch darauf geachtet werden, ob ein automatischer Einfädler vorhanden ist. Dieser erleichtert (beschleunigt) die Arbeit unter Umständen wesentlich, was vor allem bei häufiger Nutzung von Vorteil ist.

Zu guter Letzt sollten Sie einen Blick auf die Garantiedauer werfen. Je länger die Garantie vom Hersteller gewährt wird, desto mehr Sicherheit haben Sie in Bezug auf Zusatzkosten durch Reparaturen im Schadenfall. Auch wenn moderne Geräte als sehr zuverlässig gelten, kann es zu technischen Fehlern kommen, deren Behebung im Falle einer abgelaufenen Garantiedauer selbst zu übernehmen ist.

 

Die Vor- und Nachteile der jeweiligen Arten

1. Computernähmaschinen

Die Vorteile von Computernähmaschinen liegen vor allem in der problemlosen Bearbeitung komplizierter Aufgaben. Sie lassen sich vorab programmieren und arbeiten weitestgehend automatisiert. Dies bringt eine angenehme Bequemlichkeit mit sich, zumal viele Programme kostenlos im Internet bezogen werden können. Sind sie einmal in das Gerät eingespielt, werden sie vollautomatisch ausgeführt.

Einziger Nachteil ist der, dass im Fall einer Störung die Selbsthilfe relativ kompliziert ist. Es kann passieren, dass ein Spezialist hinzugezogen werden muss, was einen erhöhten Zeit- und Kostenaufwand für die Fehlerbehebung bedeutet.

2. Freiarm-Nähmaschinen

Freiarm-Nähmaschinen sind ideal für Arbeiten an größeren Nähprojekten mit Ärmeln und Hosenbeinen geeignet. Sie bieten einen besonders großen Bewegungsspielraum und sorgen so für eine gute Flexibilität beim Arbeiten. Zudem sind sie sehr vielseitig und somit vielfältig einsetzbar.

Mitunter sorgt das hohe Eigengewicht für Schwierigkeiten; besonders wenn das Gerät keinen festen Platz in Ihrem Zuhause hat. Sollte die Maschine immer am selben Ort stehen, stellt diese Eigenschaft jedoch keine Probleme dar.

3. Nutznaht-Nähmaschinen

Am Markt sind Nutznaht-Nähmaschinen in allen Variationen erhältlich; vom Einsteigermodell bis hin zum Gerät mit sehr ordentlicher Ausstattung und reichlich Funktionsumfang. Daher ist für jeden Geldbeutel und Anspruch die richtige Maschine dabei. Neben einfachen Näharbeiten lassen sich mit Nutznaht-Maschinen auch Stepparbeiten und Arbeiten an Reißverschlüssen durchführen. Viele Modelle verfügen mittlerweile sogar über eine Schnelleinfädelung.

Beim Kauf eines Nutznaht-Gerätes sollte jedoch darauf geachtet werden, dass eine Knopflochautomatik vorhanden ist, da dies (gerade bei preisgünstigen Modellen) nicht immer der Fall ist.

4. Overlock-Nähmaschinen

Wie bereits erwähnt, sind die sogenannten Overlocker ideal für Arbeiten am Stoffrand bzw. Saum geeignet. Darüber hinaus können „Schönheitsfehler“ wie unsaubere Nähe verschönert und Stoffreste am Saum entfernt werden.

Sie können deutlich schneller mit einer Overlock-Nähmaschine arbeiten, erhalten mit etwas Übung profiähnliche Ergebnisse und können i.d.R. mehrere Stofflagen gleichzeitig bearbeiten. Hier gilt es jedoch zu beachten, dass nicht alle Overlocker für mehrere Stofflagen geeignet sind.

Bekannte Hersteller

Auf dem Markt für Nähmaschinen gibt es unzählige Hersteller, jedoch konnten es einige von ihnen bewerkstelligen, sich einen besonders guten Namen in der Branche zu verschaffen. Die fünf renommiertesten Hersteller sind hier einmal aufgelistet.

Pfaff

Seit über 140 Jahren steht die Firma Pfaff für qualitativ hochwertige Nähmaschinen. Sie profitieren von einer großen Auswahl, moderner Technik und auch Computer-Nähmaschinen sind im Sortiment enthalten. Allerdings sind Geräte von Pfaff nur im Fachhandel erhältlich.

AEG

AEG gehört seit 120 Jahren zu den großen Vertretern der Branche und bietet Nähmaschinen in allen Preisklassen an. Dabei ist das Preis-/Leistungsverhältnis besonders attraktiv und die Geräte verfügen über einen großen Funktionsumfang sowie eine moderne Ausstattung.

Bernina

Das Schweizer Traditionsunternehmen Bernina kann auf eine anhaltende Erfolgsgeschichte zurückblicken und bietet bereits seit 1932 Nähmaschinen für den Hausgebrauch an. Sie profitieren von niedrigen Anschaffungspreisen, sehr guter Qualität und ordentlichem Funktionsumfang. Besonders für Einsteiger sind Bernina-Geräte empfehlenswert.

Elna

Der deutsche Nähmaschinen-Hersteller Elna ist ebenfalls seit über 70 Jahren im Geschäft und verfügt über ein breites Sortiment an Geräten fast aller Bauarten. Anschaffungspreis sowie Lieferumfang sind bei Elna besonders attraktiv, ebenso wie die unkomplizierte Bedienung.

Carina

Carina ist eine Marke des Unternehmens Fischer Nähmaschinen und vertreibt seine Geräte gern im Shopping-TV. Die Auswahl an Maschinen und Zubehör ist groß, sodass für jeden etwas dabei ist. Zudem bietet Carina eine verlängerte Garantie. Einzig die Anschaffungspreise sind verhältnismäßig hoch.

Die wichtigsten Punkte vor dem Kauf:

Hier finden Sie noch einmal die wichtigsten Punkte, die Sie vor dem Kauf einer Nähmaschine geprüft haben sollten:

  • Bedarf klären
    • Stellen Sie vor dem Kauf fest, welche Anforderungen Sie an eine Nähmaschine stellen
    • Wie wichtig sind verschiedene Programme?
    • Wird die Maschine mobil genutzt oder hat sie einen festen Platz?
    • Soll das Gerät auch Sticken können?
    • Brauchen Sie eine Knopflochfunktion oder eine Schnelleinfädelfunktion?
  • Eigene Fähigkeiten und Gegebenheiten abschätzen
    • Sind Sie ein Anfänger in Sachen Nähen, Fortgeschrittener oder sogar Profi?
    • Können Sie mit speziellen Zusatzfunktionen umgehen?
    • Ist ausreichend Platz für ein entsprechendes Gerät vorhanden?
    • Setzen Sie das Gerät täglich ein oder nur ab und zu?
    • Welche Stoffe sollen verarbeitet werden?
  • Leistungsumfang und Geräteeigenschaften prüfen
    • Erfüllt das Gerät Ihrer Wahl alle wichtigen Voraussetzungen?
    • Können alle benötigten Sticharten vom Gerät umgesetzt werden?
    • Entspricht die Garantiezeit Ihren Vorstellungen?
    • Sind eventuell Nähprogramme für das Gerät kostenlos verfügbar?
    • Welcher Wartungsaufwand ist zu erwarten?
  • Wie Dritte über ein Gerät denken
    • Studieren Sie Kundenmeinungen auf Verkaufsplattformen
    • Gibt es Testberichte zum ausgewählten Gerät?

Fragen & Antworten zu Nähmaschinen

  • Reicht eine Nutznaht-Nähmaschine aus oder muss es eine Freiarm- oder Computernähmaschine sein?
    • Die Auswahl des Gerätetyps richtet sich im Wesentlichen nach den Fähigkeiten des Nutzers sowie seinen Anwendungsgebieten und der Häufigkeit der Anwendung. Für das gelegentliche Arbeiten ist eine Nutznaht-Nähmaschine vollkommen ausreichend. Achten Sie jedoch auf eine gute Qualität, eine angemessene Ausstattung und eine möglichst lange Garantielaufzeit. Schauen Sie auch, was andere Kunden vom jeweiligen Gerät halten. Für den Fall, dass Sie öfter Arbeiten an größeren Projekten durchführen, greifen Sie besser zu einer Freiarm-Nähmaschine. Bedenken Sie jedoch Größe und Gewicht des Gerätes. Computergestützte Nähmaschinen benötigen Sie i.d.R. nur, wenn Sie besonders kreativ werden wollen (Verzierungen, Stickereien, etc.).
  • Ich möchte eigene Kollektionen entwerfen und das Nähen intensiver betreiben. Welche Maschine ist für mich die richtige?
    • Bei komplizierteren Projekten sind Overlocker die richtige Wahl. Sie können mit mehreren Stofflagen umgehen und lassen Ihnen jede Menge Spielraum, um sich kreativ auszuleben. Dazu kommt, dass sie zumeist robust sind und viele Arbeitsstunden meistern können, ohne an Geschwindigkeit zu verlieren. Achten Sie unbedingt auf die Herstellergarantie – je öfter und länger Sie mit dem Gerät arbeiten, desto stärker werden Verschleißteile (wie der Motor) beansprucht. Ein guter Kundendienst ist ebenso wichtig wie die Ersatzteilversorgung und Preise für Zusatzausstattung.
  • Auf welchen Plattformen finde ich Kundenmeinungen und Testberichte?
    • Die meisten Kundenrezensionen finden Sie auf Amazon.de. Um sicher zu gehen, dass es sich um „echte“ Meinungen handelt, halten Sie am besten Ausschau nach sogenannten Amazon Vine Rezensionen sowie Bewertungen von Amazon Top-Rezensenten. Diese sind meist auch fachlich etwas besser ausgeführt und verraten Ihnen viele Details über die jeweilige Nähmaschine.
    • Testberichte finden Sie beispielsweise auf den Seiten der Stiftung Warentest (jedoch oft kostenpflichtig).

Markenprodukt oder Discounterschnäppchen?

Die Frage nach dem Preis ist nicht einfach zu beantworten, da auch er nicht immer die Qualität eines Gerätes widerspiegelt. Generell ist es jedoch so, dass man sich auf die Qualität von namhaften Herstellern verlassen kann. Dafür sind die Preise bei bekannten Marken etwas höher als beispielsweise beim Discounter. Richtige Schnäppchen entpuppen sich häufig als nicht besonders langlebig und zuverlässig. Um auf Nummer sicher zu gehen, suchen Sie im Internet nach Erfahrungsberichten und klären Sie die Garantiedauer des Produkts. Sollte das Discounter-Modell keine Ersatzteilversorgung bieten, nehmen Sie besser Abstand vom Angebot. Darüber hinaus ist auch der Kundenservice häufig nicht gegeben, sodass Sie bei Fragen allein dastehen.

Für Gelegenheitsnutzer empfiehlt es sich, nach einem Einsteigermodell eines renommierten Herstellers wie Bernina oder AEG Ausschau zu halten. Hier bekommen Sie das beste Preis-/ Leistungsverhältnis.